Moringa, der Lebensbaum

 

Lebensbaum – dieser Name offenbart die außerordentlichen Überlebensfähigkeiten des Moringa-Baumes. Außerdem ist er als Meerrettichbaum bekannt, denn seinen Verwandten, den Meerrettich kann er durch seinen scharfwürzigen Geschmack nicht leugnen.

Die Heimat von Moringa ist die Himalaya Region, aber auch in Thailand, den Philippinen und Afrika ist er verbreitet. Dort wird er als wichtigste Nahrungsquelle und Heilmittel seit Generationen verwendet. Zudem hilft Moringa den Menschen in den Entwicklungsländern bei Unter- und Mangelernährung.

 

Eigenschaften und Nährstoffe der Moringa

Moringa ist äußert dürreresistent und gedeiht selbst unter schlechten Bodenbedingungen. Er wird nur rund acht Meter groß. Dafür wächst er besonders schnell und kann bis zu vier Meter in einem Jahr zulegen. Diese Fähigkeit verdankt er einer speziellen Substanz: Zeatin. Wo viele andere Lebensmittel nur Spuren besitzen, verfügt er über ein Vielfaches der üblichen Menge. Zeatin gewährleistet die maximale Bioverfügbarkeit der Nährstoffe und wehrt zudem freie Radikale ab. Es verlangsamt den Alterungsprozess und gilt daher auch als Jungbrunnen. Darüber hinaus stecken in seinen Blättern noch viele andere Vitalstoffe. Hervorzuheben sind die Vitamine C, E, B2, D und Kalzium. Außerdem enthält er Chlorophyll und Bitterstoffe und wirkt somit basisch und entgiftend.

Moringa hilft effektiv Mangelzustände zu beheben und dient als Antibiotikum bei Entzündungen im Mund sowie bei Herpes. Ebenso hilft er bei Bauchschmerzen und Durchfall. Zudem wird er seit einiger Zeit vermehrt in der Therapie von Lebererkrankungen eingesetzt. Eine weitere Besonderheit sind seine verschiedenen krebshemmenden Subtanzen, die in der medizinischen Forschung wohl bekannt sind. Hierzu gehören bestimmte Senföle mit ihren Schwefelverbindungen, die für seinen typisch scharfen Geschmack und Kohlgeruch verantwortlich sind sowie Polyphenole, die Entzündungen entgegenwirken.

 

Geschmack von Moringa

Die Blätter von Moringa duften nach frischem Gras und schmecken würzig mit einer herb scharfen Note nach Meerrettich und Kohl; sehr intensiv und zudem ein wenig fruchtig. Im erhitzten Zustand ist Moringa dem Spinat sehr ähnlich, denn Hitze zerstört seine Senföle. Dafür werden seine Polyphenole aktiv. Mit seinen Blättern kannst Du Suppen, Saucen, Bratlinge, Gemüsegerichte und Pasta-Gerichte bereichern. Kalt schmecken sie erfrischend gut in Dips sowie in Säften und Smoothies.

 

Dosierung von Moringa

Für die Verwendung als Superfood werden die Blätter nach dem Trocknen zu Pulver vermahlen und in Kapseln sowie als Presslinge oder Pulver angeboten. Die tägliche Dosierung liegt bei fünf bis zehn Gramm. Das entspricht ungefähr ein bis zwei Teelöffeln. Durch den hohen Anteil an Senfölen ist es gut, wenn Du langsam startest. Denn Senföle rufen leicht Durchfälle hervor.

 

Moringa – Öl

Zudem lässt sich aus den Samen des Moringa-Baumes ein wertvolles Öl herstellen. Es schmeckt nicht so eigentümlich scharf wie die Blätter, sondern angenehm nussig und verleiht Marinaden und Salaten eine einzigartige Note. Und dank seines hohen Rauchpunktes kannst Du es auch für die heiße Küche verwenden. Äußerlich angewandt hilft es aufgrund seines hohen Anteils an Antioxidantien bei Gelenkschmerzen sowie entzündlichen Hauterkrankungen, Hautunreinheiten und Pickel. Zudem regeneriert es Deine Haut perfekt und wird daher auch als natürliches Anti-Aging-Mittel sehr geschätzt.

 

Verwendung von Moringa – Mein Tipp:

In Pulverform ist Moringa einfach zu dosieren. Wenn Du ihn zur Hälfte kalt als Rohkost und zur Hälfte als Würzmittel für heiße Speisen verwendest, ist das eine optimale Mischung, um seine Wirkungen voll auszuschöpfen. Denn kalt gegessen wirken seine krebshemmenden Senföle und appetitzügelnden Bitterstoffe und im erhitzten Zustand treten seine wertvollen Polyphenole in Aktion.

Zudem ist es gut, wenn Du ihn mal pur und mal in Verbindung mit einer Mahlzeit zu Dir nimmst. Pur ist er ein schneller Kraftspender. Denn durch sein ausgewogenes Nährstoffverhältnis besitzt er eine hohe Bioverfügbarkeit und benötigt keine zusätzlichen Vitamine oder Mineralstoffe, um aufgenommen zu werden. Und in Verbindung mit einer Mahlzeit hilft er anderen Lebensmitteln, ihre Nährstoffe bestmöglich zur Verfügung zu stellen.

 

 

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