Mit Cistus hat Deine Erkältung keine Chance

 

Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Wenn die Erkältung Dich erwischt hat, ist es gut, wenn Du das passende Mittel in der Schublade hast.
Wärmstens empfehlen kann ich Dir Cistus incanus, die Zistrose. Es ist ein zart rosafarbenes Immunpower-Heilkraut und ähnelt der wilden Heckenrose. Es vertreibt Deine Erkältung wirksam und hilft ebenso effektiv gegen Grippeviren – auch vorbeugend. Außerdem hat Cistus noch einiges mehr zu bieten.

 

Cistus – Geschichtliches …

Schon in der Antike war Cistus in Griechenland heiß begehrt. Sowohl die Bauern als auch die Mönche der berühmten Athos-Klöster nutzen das Kraut als Tee bei verschiedenen gesundheitlichen Störungen. Heute wird der Tee als alltäglicher Durstlöscher getrunken und als heilsames Mittel bei Hauterkrankungen verwendet. International bekannt wurde Cistus im Jahr 1999 als eine Expertenjury die Sorte mit den graufarben behaarten Ästen zur Pflanze Europas kürte. Diese Sorte wächst nur in bestimmten Gegenden Griechenlands, wie z. B. auf der Halbinsel Chalkidiki, wo die Böden besonders kalkhaltig sind.

 
Was Cistus alles kann …

Die graubehaarte Zistrose besitzt eine einzigartige biochemische Struktur. Diese hat sie sich im Laufe der Evolution aufgrund ihrer klimatischen Bedingungen angeeignet. Sie ist reich an Abwehrkräften. Insbesondere ihre komplexen Polyphenole, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen, wirken antioxidativ und haben eine stärkere Zellschutz-Kraft als Vitamin E oder C.

Stark gegen Bakterien und Grippeviren
Die Polyphenole in der Zistrose sind in der Lage, Bakterien und Viren fast vollständig einzuschließen und schützen Deine Zellen vor deren Eintritt. Die üblichen antiviralen Grippe-Medikamente wie Antibiotika richten sich direkt gegen die Erreger und führen schnell zur Bildung resistenter Virusarten. Folglich haben neuartige Viren ein leichtes Spiel, um Deine Gesundheit zu gefährden. Und genauso schützt Dich Cistus vor freien Schwermetallen aus Umweltverschmutzungen, Zahnfüllungen oder Zigarettenrauch.

Gut zu Schleimhaut und Haut
Zudem stärkt Cistus Deine Darmflora und beugt Darmschleimhautentzündungen vor, indem sie Krankheitserreger wie Pilze und Bakterien vertreibt, die sich in Deinem Darm eingenistet haben. Hiervon profitieren auch Deine guten Darmbakterien und Dein gesamtes Immunsystem. Ebenso schützt Cistus alle anderen innerlichen Schleimhäute und hilft bei Magenschleimhaut- und Zahnfleischentzündungen. Und auch bei Entzündungen der äußeren Haut, wie Akne, Neurodermitis oder Hautjucken hat sie sich bewährt. Dabei verfügt sie über ein besonders hohes Wirkstoffpotential, wenn sie aus Bio-Anbau oder Wildwuchs stammt.

 Anwendung …

  • Traditionell griechisch wird Cistus als Tee getrunken. Hierfür gibst Du eine kleine Handvoll Kraut (10 Gramm) in einen Kochtopf, füllst ihn mit 1 Liter Wasser auf und lässt es 5 Minuten köcheln.  Bereits eine Tasse täglich reicht aus, um Deine Abwehrkräfte zu stärken, wobei 1 Liter verteilt über Tag getrunken, am besten wirkt. Optimal ist eine Tasse Tee gleich morgens.
  • Bei Zahnfleischentzündungen verwendest Du den Tee zusätzlich als Mundspülung; idealerweise mehrmals täglich für rund drei Minuten.
  • Bei äußerlichen Hautbeschwerden nimmst Du zusätzlich zum Tee einen konzentrierten Teeaufguss als Tinktur, die Du auf die gleiche Weise wie den Tee zubereitest – nur, dass Du das Kraut in 200 ml Wasser 5 Minuten köcheln lässt. Zweimal täglich mit einem kleinen Schwamm aufgetupft, sorgt sie schnell für Besserung. Zudem kannst Du auch mit einer speziellen Cistus-Creme Deine Haut stärken.
  • Bei Erkältungen und Grippe sind außerdem Halspastillen aus Cistus perfekte Helfer. Die Dosierung entnimmst Du am besten der Packungsbeilage. Besonders gut wirken die Pastillen, wenn Du sie abends vor dem Zubettgehen in Deine Wangentaschen legst; dann haben sie Zeit genug, ihre heilenden Stoffe abzugeben. Zudem ist es sinnvoll, wenn Du nach dem Essen oder Trinken gleich für Nachschub sorgst.

 

Das ist wichtig …

Am besten Du entscheidest Dich beim Tee für die Bio- oder Wildwuchs-Variante. Die herkömmlich angebaute Cistus-Pflanze wird meist zu oft geerntet. Hierdurch bildet sie zu ihrem Schutz vermehrt Abwehrstoffe, die Deine Leber schädigen können.

 

Quellennachweis:
Studie zu Cystus 052: Prof. Dr. Stephan Ludwig vom Institut für Molekulare Virologie (IMV), Westf. Wilhelms-Universität Münster
Pott, R. (2006): Vortrag „Polymorphismus bei Cistrosen“, Pressekonferenz KFN e. V., 8.11.2006 in München.

 

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