Superfoods für mehr Lebenspower

 

Superfoods gibt es schon sehr lange, nur ihr Name ist neu. Denn das Wissen um die kraftspendenden und heilenden Pflanzen ist alt. Es war nur in unseren Breiten zum größten Teil unbekannt oder ist in Vergessenheit geraten. Nun entdeckt auch allmählich die moderne Wissenschaft die außergewöhnlichen Wirkungen der Superfoods und prognostiziert, dass in Zukunft bestimmte Lebensmittel individuell verordnet werden. Das deckt sich im Übrigen mit der Sichtweise der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), Lebensmittel als Medizin einzusetzen, um eine ungünstige Ernährung und Lebensweise auszugleichen. Superfoods helfen Dir, gut gelaunt in den Tag zu starten, konzentriert zu arbeiten und in Stressphasen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Welche Lebensmittel Superfoods nennen dürfen

Heimische Superfoods

  • Beeren, besonders Blaubeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Hagebutten, Himbeeren, Holunderbeeren, Johannisbeeren und Sanddorn
  • Äpfel, Aprikosen, Birnen, Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen und rote Weintrauben
  • Haselnüsse, Kürbiskerne, Walnüsse und Hanfsamen
  • Kohlgemüse, besonders Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl und Rosenkohl sowie rohes Sauerkraut
  • Hülsenfrüchte, Knoblauch, Paprika, Tomaten und Zwiebeln
  • Wurzelgemüse, besonders Meerrettich, Möhren, Pastinaken, Radieschen, Rettich und Rote Beete
  • Traubenkernmehl

Exotische Superfoods

  • Avocados, Acerola-Kirsche, Granatapfel und Papaya
  • Beeren, besonders Açaibeeren, Aroniabeeren, Cranberries und Gojibeeren
  • Camu-Camu und Mangostan
  • Maca
  • Paranüsse, Pecannüsse, Mandeln und Chia-Samen
  • Rohkakao

Grüne Superfoods, heimische und exotische

  • Algen wie Afa-Algen, Chlorella oder Spirulina
  • Blattgemüse, besonders Salate, Sellerieblätter, Spinat und Rucola
  • Gartenkräuter, besonders Basilikum, Petersilie, Melisse und Salbei
  • Gräser wie Gerstengras, Dinkelgras oder Weizengras
  • Moringa
  • Sprossen von Alfalfa, Bockshornklee, Brokkoli, Kresse, Linsen, Luzerne und Radieschen
  • Wildpflanzen wie Löwenzahn oder Brennnessel

Gewürze

  • besonders Curry, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel, Majoran, Muskatnuss, Nelken, Oregano, schwarzer Pfeffer, Thymian und Zimt

Trockenfrüchte

  • besonders getrocknete Äpfel, Aprikosen, Birnen, Datteln, Feigen, Kirschen, Pfirsich, Pflaumen und Rosinen

 

Vor allem Kräuter und Gewürze sind reich an Antioxidantien. Diese können Dir schon in kleinen Mengen einen großen Nutzen schenken. Mit ihnen lässt sich jedes Gericht ganz einfach aufpeppen und zugleich bekömmlicher machen. Ebenso gut eignen sich enzymreiche Sprossen und auch Gemüse kann Dich perfekt versorgen. Bei den Früchten besitzen vor allem Beeren und Trockenfrüchte ein großes Antioxidationspotenzial.

Reich an Antioxidantien sind auch die grünen Superfoods wie Gräser und Algen. Sie besitzen viel Chlorophyll, sind superbasisch und helfen Deinem Körper bei der Entgiftung. Natürlich kannst Du all die guten Eigenschaften aus Obst, Gemüse, Sprossen, Kräutern und Algen auch in Form von frisch gepressten Säften zu Dir nehmen. Auf diese Weise lassen sich wahre Super-Smoothies kreieren. Gute Kombinationen sind Brokkoli und Brokkolisprossen (doppelt wirksam gegen Krebs) oder Granatapfel und Datteln (diese beiden unterstützen zusammen Dein Herz-Kreislauf-System).

Auch Nüsse beeindrucken mit ihren guten Eigenschaften und sind wahre Kraftquellen für den kleinen Hunger zwischendurch. Sie besitzen hochwertiges Eiweiß, gute Fettsäuren, B-Vitamine, Vitamin E sowie verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Jede Nuss hat ihre besonderen Vorzüge und wenn Du immer wieder variierst, kannst Du alle auskosten. Mandeln wirken basisch sind prebiotisch (prebiotisch bedeutet., dass sie ideales Futter für Deine guten Darmbakterien sind). Paranüsse besitzen mit Selen einen starken Radikalfänger und Erdnüsse, auch wenn sie zu den Hülsenfrüchten gehören, besitzen in ihrem rötlichen Häutchen wertvolles antioxidatives OPC. OPC wird zu den stärksten Antioxidantien gezählt und ist zum Beispiel auch in Traubenkernmehl oder Rotwein enthalten. Eine kleine Handvoll Nüsse täglich reicht schon aus.

 

Auf was Du beim Einkauf der Superfoods achten solltest

Mittlerweile haben die Superfoods in vielen Bioläden, Reformhäusern und Drogerien Einzug gehalten. Auch im Internet sind sie präsent. Allerdings verfügen einige von ihnen nicht über Rohkostqualität. Es sind jedoch gerade die rohen Superfoods aus Bioanbau oder Wildsammlung und meist reifungsnaher Ernte, die durch eine schonende Trocknung ihren hohen Anteil an Nährstoffen behalten können. Denn nur eine schonende Trocknung unter 42 Grad bewahrt die Lebenskräfte, Enzyme, Aromastoffe und synergetischen Eigenschaften der Superfoods, da bei höheren Temperaturen ihre Denaturierung beginnt und 80–90 Prozent von ihnen verloren gehen.

 

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